Leserbrief Italien

Ich finde, wir hatten eine sehr aufregende und erlebnisreiche Woche in Italien. Und so, wie wir einiges mehr über deren Land, das Leben und die Menschen erfahren durften, hatten die Italiener nun auch die Chance, das Leben in Deutschland und das Land etwas näher kennenzulernen.

 

Ich habe eine Gastschülerin aufgenommen. Sie heißt Miriam. Miriam ist 18 Jahre alt und sehr liebenswert, nett und freundlich. Mir war es sehr wichtig, dass ich ihr eine genauso schöne Woche bereite, wie ich sie bei ihr zuhause erlebt habe. Meine Eltern, mein Bruder und ich, haben uns sehr auf sie gefreut und ich konnte es kaum noch erwarten, sie endlich wiederzusehen!

Miriam hat sehr viel erlebt in dieser einen Woche in Deutschland und ich natürlich auch.  Zum einen die schönen Ausflüge die von den Lehrern geplant wurden, zum anderen die Ausflüge, die meine Familie und ich mit ihr unternommen haben. Sie war unendlich dankbar dafür, bei mir für eine Woche wohnen zu dürfen und ich war unendlich dankbar dafür, sie bei mir wohnen zu lassen! Wir haben uns sehr gut verstanden, sehr viel gelacht und uns unterhalten und natürlich jeden Tag ausgenutzt, so gut wie es ging!

Am ersten Tag waren die Italiener gleich in der ersten schönen Stadt mit uns, nämlich in Hamburg, weil das Flugzeug mit dem sie zu uns gekommen sind, in Hamburg landete. Aber nicht nur das...Alle zusammen sind wir nach Stralsund in das Ozeaneum gefahren, sind an der Ostsee spazieren gegangen, sind mit der Molli gefahren, haben uns das Münster in Bad Doberan angeschaut usw…

 

 

Nach den Ausflügen mit der Schule, habe ich Miriam die Marienkirche und den Hafen in Rostock gezeigt und shoppen durfte natürlich auch nicht fehlen. Außerdem hatten meine Eltern den Vorschlag, ihr Karls Erdbeerhof zu zeigen und sie fand es sehr verrückt und lustig dort!

Jedoch war ihr allergrößter Wunsch, Berlin zu sehen und diesen Wunsch konnten wir ihr nicht abschlagen. So beschlossen wir in Familie, schon bevor Miriam in Deutschland war, mit ihr nach Berlin zu fahren und sie war von dem was sie sah, so begeistert! Und sie war unendlich dankbar! Wir waren auf dem Fernsehturm, auf dem Potsdamer Platz, am Brandenburger Tor und haben ihr natürlich auch noch ein Stück von der Mauer gezeigt. Zum groß shoppen war leider nicht mehr genug Zeit aber ein bisschen schlendern waren wir trotzdem. Und das hat Miriam ausgenutzt um für ihre Familie Mitbringsel und Geschenke zu kaufen. Sie hat sehr viele Bilder gemacht und war sehr interessiert.

 

Nach den erlebnisreichen Tagen dieser Woche, hat sie uns abends immer stolz ihre Bilder gezeigt, die sie den Tag über gemacht hatte. Oft haben meine Familie und ich mit Miriam abends sehr viel gequatscht und einen Wein zusammen getrunken, der für Italien ja typisch ist.

Zum Abschied waren wir sehr traurig und Miriam und Ich haben geweint…

Jedoch werden wir uns wiedersehen, weil sie nämlich in den Sommerferien mit ihrer Familie nach Deutschland kommt.

 

 

Zwischen Miriam und mir ist eine Freundschaft entstanden, die wir jedoch ohne dieses Projekt nie gehabt hätten!!!