Fahrt nach Berlin

14. September 2017

Am 14. September machten sich 37 Schwaanerinnen und Schwaaner auf den Weg nach Berlin. Die jüngste Teilnehmerin war 15 Jahre alt – die älteste 83!

Auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Gruppe – aber nur auf den ersten Blick. Die Fahrt war durch das neu gegründete Kommunale Netzwerk organisiert worden, in dem jeder Bürger oder Jugendliche Schwaans mitarbeiten kann, und stand unter dem Motto: Demokratie leben – Tolerantes Schwaan.

Auf dem Programm stand der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen und des Bundestages.

Ein Zeitzeuge, der durch das Stasiuntersuchungsgefängnis der DDR führte, schilderte auf sehr eindrucksvolle Weise seine Erfahrungen von politischer Unterdrückung und psychischer Folter während seiner Inhaftierung. In der sich anschließenden Diskussion zeigte sich, wie wichtig das demokratische Grundrecht auf politische Meinungsfreiheit ist. Gerade den jüngeren Teilnehmern, die keine Erfahrungen mit politischer Diktatur erlebt haben und die in einem von demokratischen Werten geprägten Land aufwachsen, konnte dies noch einmal vor Augen geführt werden.


Am Nachmittag ging es dann weiter zum Bundestag. Ein sehr interessanter, lebendiger Vortrag auf der Besuchertribüne veranschaulichte die Arbeitsweise des höchsten deutschen politischen Entscheidungsgremiums.  Im Anschluss daran nutzten viele die Gelegenheit für die Besteigung der Reichstagskuppel, mit einem Blick auf die von Gewitterwolken verhangene Hauptstadt zu werfen.

Auf der Heimfahrt entwickelten sich im Bus viele Gespräche zwischen den unterschiedlichen Netzwerkpartnern. Pläne für neue gemeinsame Projekte wurden geschmiedet, neue Kontakte geschlossen und politische Themen diskutiert.


Am ende waren sich alle einig: